Archiv der Kategorie: Fahrrad

Rad-Alpenüberquerung der Männergymnastikabteilung

450 km und 4500 Höhenmeter – das war die diesjährige Strecken-Bilanz der  6-tägigen  Radtour  der  Männergymnastik  des  TUS  Sörgenloch.
In diesem  Jahr  hatten  sich  11  Mann  der  Abteilung  die  Alpenüberquerung auf  dem  Radweg  Via  Claudia  Augusta  ab  Füssen  bis  zum  Gardasee vorgenommen:
Entlang der alten Römerstraße auf den Spuren der Feldherren Drusus und Tiberius durch unberührte Naturlandschaften, idyllische Plätze und Flüsse
Durch die Tiroler Städte Imst und Landeck, die Südtiroler Perle Meran und Bozen als Hauptstadt des Trentino bis zum Ziel in Riva del Garda mit dem alles überragenden Gardasee.

Unterwegs hieß es, die Muskeln über den Fernpass und den Rechenpass mit Anstiegen bis 20% spielen zu lassen. Bei Bozen ließ man es sich nicht nehmen,  das  Trainingslager  unserer  Nationalmannschaft  in  Eppan  zu besuchen.

Das Wetter und die Stimmung ließ die Anstrengungen schnell vergessen.
Eine Tour, die noch lange in Erinnerung bleibt.

Text/Foto: Jü.St.

Fahrradrundtour zum Eicher See, 71 km

Wer im Sommer in Rheinhessen mal eine schöne Fahrradtour mit südlichem Badeflair machen möchte, der ist hier genau richtig. Auf dem Fahrradrundweg von Sörgenloch nach Eich am See genießt man wunderschöne Rundumblicke von den Rheinbergen ins Rheintal, begleitet eine zeitlang den anmutigen Rhein, träumt im Yachthafen von Eich am See von Urlaub, Strand und Sonne und kann darüber hinaus in Gimbsheim im Sandstrand am Baggersee das Leben genießen.

Eine interkative Karte zum Hineinzoomen gibt es hier.

Die Tour beginnt wie immer in Sörgenloch. Von der Kirche geht es durch den Bleidesheimer Weg über einen Wirtschaftsweg durch die  Sörgenlocher Weinberge (Mosberg) mit Blick auf das schöne Udenheim in Richtung Wahlheimer Hof nach Hahnheim. Entlang des Selztalweges fährt man an der Untermühle vorbei nach Köngernheim. Kurz vor Friesenheim biegt die Tour auf den Amiche-Radweg in Richtung Dexheim ab. Vor Dexheim verlässt man diesen Weg nach rechts (Ausschilderung Dahlheim) und steigt auf den Gipfelkamm der Weinberge des Rheins. Belohnt wird man durch Ausblicke über die Rheinebene sowohl bis Frankfurt als auch nach Ludwigshafen. Erst kurz vor Guntersblum verlässt man die Anhöhe und radelt in Guntersblum beim Aldi auf einen Radweg, der die Bahngleise überquert und gelangt so zur Fährstelle nach Guntersblum (Essenmöglichkeit).
Auf dem Rheinradweg, entweder vor dem Damm oder bequemer hinter dem Damm gelangt man in den Yachthafen des Eicher Sees. Hier kommt man sich auf der Terasse der Gaststädte mit einem Glas Wein vor wie an der französischen Riviera.

Auf dem Rückweg nehmen wir den Weg über die rheinhessische Gemeinde Gimbsheim. Hier bietet sich die Möglichkeit, am nahegelegenen Pfarrwiesen Badesee mit seinem sehr schönen Sandstrand eine Runde zu schwimmen oder die Seele baumeln zu lassen.

 

Von dort aus kann man wieder in Guntersblum den Weg über die Bahnbrücke nehmen und bequem entlang des Rheinterassenweges in ebenem Gelände weiter nach Dienheim und Oppenheim fahren.

Von Nierstein aus gibt es die Möglichkeit,  über den Amiche-Radweg nach Dexheim hoch und zurück wie vorher nach Sörgenloch zu fahren.

Noch schöner ist aber der Weg durch Nierstein hindurch über den Marktplatz nach Schwabsburg und dort durchs Tal entlang des Golfplatzes nach Mommenheim. Denn in Mommenheim gibt es eine Eisdiele und wer dann noch Kraft hat, kann von dort aus den neuen Radweg nach Zornheim nutzen, um über den Gipfel von oben nach Sörgenloch zurückzukehren.

 

Fahrradausflug der Montagsmännergymnastik in den Taunus

Nach weniger als 6 Jahren Planung wurde dieses Jahr der lang ersehnte hyperaktive und bis dahin stets virtuelle Abteilungsausflug erstmals verwirklicht. Entsprechend der langen Vorbereitungszeit waren dann Anfang September Mensch und Maschine bestens vorbereitet und auch das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite.

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Zur Gewöhnung an das rasende Tempo im späteren bergigen Streckenverlauf verlief die Route von Sörgenloch auch erst einmal talwärts Richtung Mainz. Dort angekommen wurde spontan auf dem traditionellen Mainzer Wochenmarkt die drohende Unterversorgung mit Weck und Wurscht erfolgreich abgewendet. Dementsprechend gestärkt zog sich das Feld dann auch am ersten echten Anstieg über die Theodor-Heuss Brücke nach Wiesbaden etwas in die Länge. Am Ende der schnellen Flachetappe am Rhein entlang bis zum Schiersteiner Hafen rückte das Peloton aber wieder zusammen, als die Findung des höhenmeterärmsten Weges zu unserem Ziel einen Zwangshalt verlangte. Der Einstieg in das Hochgebirge des Rheingaus war plötzlich, sonnig und hart, wurde aber durch eine Mittagsrast auf dem Schläferskopf (454m) mit einem Mega Windbeutel mit gefühlten und vermutlich auch realen 2000kCal versüßt. Malerisch schön, wenn auch nicht mehr von allen im Detail gewürdigt, war dann der restliche Weg über die Höhenlagen des Taunus. So kurz vor dem Finale war der Weg nicht mehr das Ziel, sondern das Ziel lag auf dem Weg. Endend mit einer letzten quirligen, aber wie immer zu kurzen Abfahrt erreichten wir nach 63km und 7h auf niedrigfrequentierten Pfaden abseits befahrener Straßen unser Nachtquartier.

Unmittelbar mit der Ankunft im Gasthaus Obermühle in Hennethal wurden wir bestens für die erlittenen Entbehrungen belohnt. In einer Stimmung sichtlicher Erleichterung die diesjährige Herausforderung gemeistert zu haben erfreuten sich alle an dem kulinarischen Feuerwerk, der ambitionierten Getränkewahl und der herzlichen Gastfreundlichkeit bis in die frühen Stunden. An Schlaflosigkeit hat übrigens an diesem Tag niemand gelitten.

Der Rückweg am Sonntag verlief dann bis auf ein kurzzeitiges orientierungstechnisches Totalversagen des nicht einheimischen Scouts sehr geradlinig. Erstaunlich, wie unterschiedlich derselbe Ort aus 4 Perspektiven aussehen kann. In etwas mehr als 6h wurde nach 66km das Ortsschild Sörgenloch stolz passiert. Das erhöhte Durchschnittstempo ist vermutlich dem Wegfall des zweiten Frühstückes zu verdanken. Bleibt zu erwähnen, dass es entgegen dem Namen unserer Truppe keine „Montagsmänner“ gab. Alle haben den Ausflug ohne technische Pannen bewältigt und vereinzelte individuelle Schicksale wurden standhaft ausgesessen. Somit denken einige bereits an eine Wiederholung im nächsten Jahr…                                                (M.S.)

Radtour nach Ober-Ingelheim über Wackernheim (42 km)

Für Fahrradfahrer, die auch mal einen kleinen Anstieg auf sich nehmen wollen, bietet sich in Rheinhessen eine Rundtour von Sörgenloch nach Ingelheim an.

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Burgkirche Ober-Ingelheim

Hier kann man in einer schönen Fahrradtour zwei Wege kombinieren: den Hinweg durch den Ober-Olmer Wald nach Wackernheim und den Rückweg auf der flachen Selztalroute durch Stadecken-Elsheim.

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Ein Link zu einer interaktiven Karte zur Route zum Zoomen und Ausprobieren

Zuerst führt der Weg von Sörgenloch aus nach Nieder-Olm. Dort gelangt man über den Mühlweg an der Seniorenresidenz vorbei in ein flaches landwirtschaftlich genutztes Gelände zwischen Autobahn und Bahntrasse. Leicht ansteigend führt der Weg unterhalb von Ober-Olm an Klein-Winternheim vorbei in ein kleines Industriegebiet von Klein-Winternheim. Dort biegt man in der Raiffeisenstraße nach links ab, unterquert die Autobahn und erklimmt durch die Weinberge die Höhe oberhalb von Ober-Olm (ca. 85 Höhenmeter).

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Auf dem Radweg entlang der L421 gelangt man in den Ober-Olmer Wald und fährt auf dem Hochplateau durch Obstplantagen und Streuobstwiesen mit wunderschönen Ausblicken in das Rheintal und sogar bis nach Frankfurt nach Wackernheim.

Von dort führt der ausgeschilderte Fahrradweg „Ingelheimer Obstroute“ hinab nach Ober-Ingelheim.

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Empfangen wird man dort von der malerischen Burgkirche und mehreren Stadttoren der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Lohnend ist  auch ein Abstecher zur nahen Ingelheimer Kaiserpfalz von Kaiser Karl dem Großen und Kaiser Friedrich Barbarossa.

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Von Ober-Ingelheim gelangt man gut ausgeschildert auf den bekannten Selztalradweg nach Groß-Winternheim, Schwabenheim und Stadecken-Elsheim und kann so bequem nach Nieder-Olm und Sörgenloch zurück radeln.

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Schwabenheim am Selztalweg

Wer ein bisschen mehr Zeit mit sich bringt, kann in Wackernheim auch nach Heidesheim den Berg hinab fahren. Von dort aus gelangt man bei Heidenfahrt auf den Rheinradweg, der direkt nach Ingelheim führt. Dort kann man im Biergarten am Rhein gegenüber Östrich-Winkel mit Blick auf Rhein, Taunus und Rheingau eine schöne Rast einlegen oder direkt über die Kaiserpfalz und Ober-Ingelheim auf dem obigen Weg zurückfahren. (54 km)

Radtour nach Gau-Algesheim (59 km)

Man fährt zu Beginn dieser schönen Fahrradrundfahrt durch das rheinhessische Hügelland von Sörgenloch aus mit herrlichen Ausblicken in die rheinhessischen Täler und Hügel zuerst nach Nieder-Olm.

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Blick auf Saulheim

Dort geht es nach Unterquerung der Autobahn entlang des Saulheimer Baches nach Saulheim und über Wörrstadt nach Sulzheim den Berg hinab.

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Ein Link zu einer interaktiven Karte zur Route zum Zoomen und Ausprobieren

In Sulzheim biegt man rechts in Richtung es Sportplatzes ab

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Weinbergshäuschen vor Vendersheim

und fährt hinauf durch einen Weinberg nach Vendersheim.

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Vendersheim

Belohnt wird die Anstrengung durch schöne Ausblicke in das Wiesbachtal und den Wißberg.

Weiter geht es durch die Weinberge nach Wolfsheim und über ein Hochplateau nach Ober-Hilbersheim.

 

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Appenheim

Hinunter geht es durch das wunderschöne Welzbachtal nach Gau-Algesheim über Nieder-Hilbersheim und Appenheim.

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Ein Link zu einer interaktiven Karte zur Route zum Zoomen und Ausprobieren

Zurück führt uns die 59 km lange Rundfahrt durch das Selzbachtal nach Groß-Winternheim, Schwabenheim, Stadecken-Elsheim und Nieder-Olm zurück nach Sörgenloch

Hobby: Radtour von Sörgenloch nach Alzey (56 km Rundfahrt)

Eine schöne alternative Radroute zum allseits bekannten Selztalweg nach Alzey ist der Weg über Weinolsheim und Dolgesheim nach Alzey. Zurück geht es über die schönen rheinhessischen Dörfer Albig, Biebelsheim und Bechtolsheim.

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Ein Link zu einer interaktiven Karte zur Route zum Zoomen und Ausprobieren.
Wie immer radelt man dann von Sörgenloch nach Hahnheim und Köngernheim. Von dort geht es nach Friesenheim immer auf dem bekannten Selztalradweg. Doch nach Friesenheim verlässt man den Selztalweg und biegt nach links in Richtung Weinolsheim ab. Nach einer kurzen Steigung fährt man linker Hand ein kurzes Stück einen ungepflasterten Feldweg durch die Weinberge und folgt dann dem Weg nach Weinolsheim.

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Belohnt wird man durch einen wunderschönen Ausblick ins Selztal und den Petersberg.

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In Dolgesheim fährt man nicht der Radbeschilderung folgend in den Ort hinab sondern radelt bei der Turnhalle links über die Weinberge auf Wirtschaftswegen nach Gau Algesheim hinunter. Über Framersheim gelangt man auf einem schönen Radweg nach Alzey. Der Rossmarkt in Alzey lädt ein zu einer gemütlichen Rast.

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Von Alzey aus fährt man dann durch ein kleines Industriegebiet entlang der Bahnstrecke nach Albig. Dort biegt man rechts auf den Radweg nach Biebelnheim. Durch ein liebliches Tal gelangt man nach Bechtolsheim und fährt entlang des Selztalweges wieder nach Friesenheim, Köngernheim und Hahnheim nach Sörgenloch.

Die gesamte Strecke von 56 km enthält nur eine kleine Steigung nach Weinolsheim, der Rest geht gemütlich über Radwege entlang von Tälern mit schönen Ausblicken in die Weinberge des rheinhessischen Hügellandes und schönen Ortsdurchfahrten durch die kleinen urtypischen rheinhessischen Dörfer.

Männergymnastik: Radtour durch Thüringen

Die Gymnastik-Abteilung der Männer des TuS Sörgenloch radelte 500 km bei einem Rundkurs durch Thüringen.

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Zur bereits 20. Radtour hieß es in diesem Jahr für 11 Männer des Turn-und Sportvereins Sörgenloch für 6 Tage die Satteltaschen zu packen. Mit selbst umgebautem Fahrradhänger und PKW ging es zum Startpunkt der Tour nach Eisenach.

Bei wechselhaften Wetterbedingungen aber voller Elan erreichte man zunächst die Werra und durchfuhr den Nationalpark Hainichen bis nach Mühlhausen an die Unstrut und weiter auf hervorragend ausgebauten Radwegen entlang der Unstrut bis zur Saale nach Naumburg. Über den Ilmtal-Radweg war die Kultur-Stadt Weimar dann ein weiteres Etappenziel.

Entlang der Flüsse Ilm und Gera stand natürlich auch das sehenswerte Erfurt mit Stadtbummel auf dem Programm.

Zur Abschluss-Etappe ging es über den Nesse-Radweg auf stillgelegter Bahnstrecke zurück nach Eisenach.

Fazit der Tour: Tolle Landschaften, super Radwegnetze und sehenswerte Städte.

Text/Foto: Jü.S

Hobby: Neuer Radweg Zornheim – Mommenheim – Lörzweiler

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Für alle, die mal Lust auf eine kleine Radtour von Sörgenloch aus haben:
Wenn man von Sörgenloch aus den Berg hoch nach Zornheim fährt, so kann man direkt nach dem Marktplatz den neuen Radweg das Tal hinab nach Mommenheim nehmen. Fährt man nach Überqueren der Landstraße direkt durch Mommenheim durch (Mainzer Straße) und biegt in die Bahnhofstraße links hinein, so gelangt man auf einen neuen Radweg nach Lörzweiler (entlang der K34). Im Zentrum von Lörzweiler biegt man nach rechts auf den Fahrradweg Richtung Königsstuhl. Dieser Weg führt direkt bis zur Niersteiner Warte mit seinem Tum und dem schönen Ausblick auf den Rhein.
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Von dort geht es wieder bergab nach Niestein hinein. Von hier aus kann man dann leicht über den Amiche Radweg über Dexheim, Köngernheim und Hahnheim wieder nach Sörgenloch zurück fahren. Die gesamte Strecke hat eine Länge von 35 km.
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